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Monteure von TMP bauen das fehlende Fenster für die Kita-Werkstatt ein.

TMP montiert Fenster für Kita-Werkstatt

Die Kinderwerkstatt der Kindertagesstätte „Ringelblume“ auf dem Ringelberg in Erfurt ist nun fast fertiggestellt. Am 5. April 2012 wurde das noch fehlende Fenster in die Holzlamellenfassade eingesetzt. Spätestens im Sommer sollen die Jüngsten dann das Objekt nutzen können.

Hintergrund ist ein Projekt des Elternbeirates und der Leitung der Einrichtung, eine von zwei bereits vorhandenen Baracken zu einer Werkstatt umzubauen. Hier sollen die Kinder spielerisch den Umgang mit einfachen Materialien erlernen und selbst unter Anleitung kleine Gegenstände basteln und herstellen können. Gebaut wurden diese Baracken mit Holzlamellen als Lagerraum, so dass bei kälteren Temperaturen ein längerer Aufenthalt darin nicht möglich ist. Auch ein Fenster, welches natürliches Licht liefern soll und zur Lüftung genutzt werden kann, fehlte bisher völlig. Jetzt wurde die Holzfassade bis auf den Fensterbereich fast vollständig gedämmt. Auch ein Fenster war da und zum Einbau bereit. Jedoch kein Fachmann, der es normgerecht montieren kann.

„Wir haben uns Gedanken gemacht, wer uns hier helfen könnte.“ Da der stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Norman Oehler bereits privat gute Erfahrungen mit der Hausbaufirma „Town & Country“ aus Mühlhausen sowie TMP Fenster + Türen aus Bad Langensalza gesammelt habe, fragte man dort nach Hilfe an - und traf sofort aif offene Ohren. „Natürlich sind wir dabei, wenn es um unsere Kinder geht“, sagte TMP-Geschäftsführer Bernhard Helbing sofort zu. Denn bei TMP gelte: Nicht nur reden, sondern handeln. Nach einer kurzen Absprache mit Peter Winkler, dem zuständigen Ansprechpartner des Kooperationspartners „Town & Country“ in Erfurt wurde beschlossen: Wir übernehmen das.

Engagement für Kinder hat Tradition

Dieses Engagement für die Jüngsten der Gesellschaft hat bei TMP bereits Tradition. So wurde im Jahr 2008 die Aktion „Schulgärtner“ ins Leben gerufen, bei dem im Zeitraum von mehreren Jahren insgesamt 12 Gewächshäuser an verschiedene Grundschulen und Kindereinrichtungen in ganz Thüringen übergeben und aufgebaut wurden. Ausgangspunkt für diese Aktion war auch  hier der Hilferuf einer Schule, welche eigentlich nur ein Fenster wollte.

„Kinder sind unsere Zukunft! Das Heranziehen der nächsten Generation ist eine wunderbare Aufgabe, die uns das Leben auferlegt. Wir stellen uns dieser Aufgabe gern.“ Auch sei nichts ist schöner als in glückliche Kinderaugen zu blicken, sagte Helbing. So habe man auch zu verschiedenen Kindereinrichtungen vor Ort langjährige Beziehungen aufgebaut und helfe immer wieder bei kleinen oder auch mal größeren Problemen.

„Die Zusammenarbeit mit unserem Elternbeirat ist sehr gut“, freut sich Leiter Vida Szücs. Seit der Gründung der integrativen Einrichtung im Jahr 2007, welche auch Behinderte betreut, habe man sich aufeinander eingespielt. 105 Kinder besuchen derzeit die Kindertagesstätte, welche nach Einschätzung von Szücs als einzige in Thüringen bilingual mit Englisch als Zweitsprache arbeite. Die Werkstatt sei deshalb so wichtig, da der pädagogische Wert des „Selbermachens“ enorm hoch sei. Das Interesse der Jüngsten an handwerklichen Arbeiten sei in diesem Alter bereits sehr ausgeprägt. Da sich an dem Schuppen ein kleines Tiergehege mit Kaninchen und Meerschweinchen befinde, wolle man diesen mit kleinen Holzarbeiten wie Laufbrücken oder Ähnlichem ausrüsten.

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