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TMP fördert historisches Segelexperiment

Mit seinem ABORA-Projekt will der Experimentalgeologe Dr. Dominique Görlitz nachweisen, dass Seefahrten über große Strecken bereits in vorchristlicher Zeit mit relativ einfachen Booten möglich waren. 2007 unternahm er dazu den Versuch, mit dem Schilfboot ABORA III von New York nach Spanien zu segeln. Nach etlichen schweren Stürmen war das Boot so beschädigt, dass man etwa 500 km vor den Azoren aufgebe musste.

Jetzt hat er mit der ABORA IV eine neue Expedition in Angriff genommen. TMP ist hier einer der ersten regionalen Förderer. Der Start ist in den nächsten ein bis zwei Jahren im russischen Sotschi geplant. Die Segeltour soll über das Schwarze Meer bis tief in das Mittelmeer führen. Dabei geht es um den Nachweis uralter Handelsbeziehungen, so wie es Herodot bereits in der Antike (um ca. 500 v.Chr.) überlieferte.

Nach den überaus erfolgreichen Segelversuchen im Sommer des letzten Jahres unternahm das ABORA-Team vom 11. bis 15. Mai 2018 einen weiteren Segelevent auf dem Geiseltalsee in Sachsen-Anhalt.

Am 14. Mai konnte Geschäftsführer Bernhard Helbing zusammen mit Interessenten und weiteren Sponsoren live erleben, wie eine solche Trainings-Segeltour abläuft. Dabei kam eine „kleine“ Version der ABORA zum Einsatz. Dabei konnte Bernhard Helbing selbst erleben, wie stark diese Leichtbaukonstruktion aus Schilf schwankt. Von einem Beiboot aus konnten die Teilnehmer anschließend verfolgen, wie ein solches Schilfboot „gesegelt“ wird.

Für weitere Sponsoren wäre Dr. Dominique Görlitz dankbar. Interessenten können sich unter www.abora.eu gern anmelden.

Kleine Sonderausstellung über das ABORA-Projekt im Schloss Hoheneck erfolgreich eröffnet

Seit Juni 2018 gibt es im Schloss Hoheneck in Stollberg eine Sonderausstellung zum ABORA-Projekt. Auf großen Informationstafeln können die Besucher alles Wissenswertes über die Geschichte des ABORA-Projekts, zu Thor Heyerdahl, der künftigen ABORA IV Expedition und den Forschungen über den möglichen Uralt-Bergbau im Erzgebirge erfahren. In den nächsten zwei Jahren entsteht hier auch das ABORA Science Center auf mehr als 700 m2. Die kleine Wissensschau ist täglich mit der Phänomenia geöffnet.