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Vakuumisolierglas ist die Zukunft

Sowohl bei der Modernisierung von Gebäuden wie auch beim Neubau spielt Energieeffizienz
eine immer wichtigere Rolle. Moderne Fenster mit Dreifach-Verglasung tragen heutzutage
wesentlich zur Senkung von Energieverlusten bei, haben aber einen großen Nachteil: Sie sind
aufgrund der vielen Glasflächen sehr schwer. Im Rahmen des Forschungsprojekts „skalVIG“
wird deshalb ein Konzept entwickelt, wie deutlich leichtere Vakuumgläser mit nur zwei
Glasscheiben zukünftig industriell hergestellt werden können.
Das Projekt gehört zur
Förderinitiative „Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt“, das vom Bundesministerium für
Wirtschaft und Energie gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung
gefördert wird. Das Projekt läuft seit Mitte letzten Jahres bis zum 30.06.2022.


So läuft das Forschungsprojekt ab:
Mit skalVIG soll die gesamte Prozesskette der Fensterfertigung abgedeckt werden. Hierzu
kooperieren das Fraunhofer-Institut, TMP und weitere Industriepartner: HEGLA GmbH & Co.
KG (Glashandling), TS Elino GmbH (Lötprozess), Laser Integration / Laser Applikation GmbH
(Schweißtechnik) und RJ Lasertechnik GmbH (innovative Schweißverfahren im Vakuum). Der
Schwerpunkt der Arbeiten von TMP ist die Herstellung von Vakuumisolierglas-Fenstern und
der fachgerechte Einbau der Gläser in die Fensterflügel. Das Ziel des Projekts liegt in der
Entwicklung eines normgerechten Fensters und eines serienreifen Produktionsverfahrens.


Mehr über Vakuumisolierglas:
Vakuumglas hat bei deutlich geringerem Gewicht mindestens die gleichen und oft auch
besseren Wärmedurchgangszahlen wie Dreifachglas. Dies wird durch die äußerst geringe
Wärmeleitfähigkeit eines künstlich erzeugten, fast luftleeren Raumes zwischen zwei
Glasscheiben ermöglicht. Ein wichtiger Parameter ist hier die dauerhafte Dichtigkeit der
Glasscheiben und damit die Langzeitstabilität des Vakuums. Serienreife Vakuumisoliergläser
könnten also schon bald eine schlanke, leichte und besser dämmende Alternative zu
bisherigen Fensterlösungen bieten.

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